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Was sind die Anzeichen für Quiet Quitting?

Quiet Quitting ist oft schwer zu erkennen, weil es selten mit offenen Konflikten oder plötzlichen Leistungseinbrüchen einhergeht. Vielmehr handelt es sich um einen leisen, schrittweisen Rückzug, der sich vor allem im Verhalten zeigt.

Im Arbeitskontext äußert sich Quiet Quitting häufig durch Veränderungen im Engagement:

  • Mitarbeitende erfüllen nur noch ihre Kernaufgaben
  • sie beteiligen sich weniger aktiv an Meetings oder Diskussionen
  • freiwillige Projekte oder Zusatzaufgaben werden vermieden
  • Eigeninitiative und Verantwortungsübernahme nehmen ab
  • Ideen oder Verbesserungsvorschläge bleiben aus

Ein entscheidender Punkt: Die Leistung wirkt nach außen oft weiterhin stabil. Genau das macht Quiet Quitting für Unternehmen schwer greifbar.

Auch in Beziehungen gibt es vergleichbare Anzeichen:

  • Gespräche werden oberflächlicher
  • Konflikte werden nicht mehr aktiv angesprochen
  • emotionale Nähe nimmt ab
  • gemeinsame Aktivitäten werden reduziert

In beiden Fällen zeigt sich Quiet Quitting weniger durch das, was falsch läuft – sondern durch das, was nicht mehr passiert.

Für Führungskräfte und Partner ist es daher wichtig, sensibel auf Veränderungen im Verhalten und Engagement zu achten und frühzeitig den Dialog zu suchen.

Sprache ist manchmal kompliziert – wir nicht. Wir nutzen meist die männliche Sprachform, meinen aber immer Dich.